Die Hemeraner Bürgerstiftung

 

Ein Todesfall in der Familie, Krankheit, ein plötzliches Unglück – es gibt viele Gründe, warum es im Leben einmal „brennen“ kann.

 

Genau da setzt die Hemeraner Bürgerstiftung an: Sie hilft unverschuldet in Not geratenen Menschen da, wo die Angebote von Behörden und Hilfeeinrichtungen enden.

 

Dabei fängt die Hilfe zwar in Hemer an, endet aber keineswegs an den Stadtgrenzen: Auch internationale Projekte – zum Beispiel in Indien – werden mit Spenden aus der Felsenmeerstadt unterstützt.

 

                   

 

 

 

Hemeraner Feuerwerksmusik:
Pyrotechniker komponieren Choreographie aus Lichteffekten

Wenn sich die Blicke der Menschen gen Himmel richten und ihre „Aaahs“ und „Oohs“ die ersten Farbfontänen und Flammenmeere begleiten, die über Hemer's Himmel explodieren, dann erst können 13 Menschen im Hintergrund aufatmen: Wochenlang tüftelt das Pyrotechniker-Team für die perfekte Feuerwerksmusik am Samstag, 9. Mai, im Sauerlandpark Hemer. „Und ob wir alles richtig gemacht haben, wissen wir erst sicher, wenn der erste Schuss raus ist“, weiß Chefplaner Martin Schmitz.
 

Wenn sich der besondere Konzertabend vor dem Grohe-Forum dem Ende neigt und sich gegen 22.15 Uhr die letzten Musiker von der Bühne verabschieden, hat Martin Schmitz eigentlich nur noch einen Job: Den Knopf des Zündcomputers drücken, der synchron die Musik-Playlist und die Zündung des Großfeuerwerks startet. Die eigentliche Arbeit haben er und sein Team schon Wochen vorher geleistet – schließlich besteht so ein Musikfeuerwerk aus mehr als nur bunten Lichteffekten am Himmel. Ebenso wie die Musik, auf die die pyrotechnischen Effekte perfekt abgestimmt sind, wird auch das Feuerwerk komponiert – und wird so sozusagen zu einer Choreographie aus Licht.
 

Hemeraner Feuerwerksmusik – das bedeutet sechs Songs, die auf vier Paletten mit Feuerwerkskörpern treffen, „macht rund 400 Kilo Sprengpulver, das in mehr als 250 Zündungen bis zu 180 Meter hoch in den Himmel geschossen wird“, weiß „Chefkomponist“ Martin Schmitz. Und zwar nicht irgendwie, sondern wohl durchdacht: Led Zeppelins “Whole lotta love” untermalen die Profifeuerwerker etwa mit blinken, violetten und goldlastigen Effekten. Bei „Jump“ von Van Halen knallen die Feuerertöpfe im Takt, bei „Barcelona“ von Freddy Mercury/Montserrat Caballé „wird es auch am Himmel sehr dramatisch, bevor die Zuschauer zu „Rock you like a hurricane“ von den Scorpions ein intensives Goldfinale erwartet“, verrät Schmitz, der als Pyrotechniker bei der Wuppertaler Firma Nico-Feuerwerk arbeitet. Der 52-Jährige wirkt bereits seit 1999 an der Feuerwerksmusik mit und engagiert sich auch aus Verbundenheit zu seinem Freund Siegfried Tomczak, dem verstorbenen „Vater“ der bunten Pyro-Show, auch bei der Fortführung des Events mit der Bürgerstiftung weiter. „Ebenso wie viele Mitglieder des ehemaligen Böllermann-Teams von Siggi, was ich wirklich toll finde“ so Schmitz.
 

                   

 

Heimische Musikszene trifft auf internationale Hits:
Playlist der Feuerwerksmusik steht fest

Fontänen sprühen farbenfrohe Funken über Hemers Nachthimmel, goldener Regen gleitet gemächlich herab, bunte Blitze flackern über dem Grohe Forum und dem Sauerlandpark. Diese Bilder können in der Felsenmeerstadt nur Silvester, oder noch grandioser bei der „Hemeraner Feuerwerksmusik“ am Samstag, 9. Mai, erlebt werden. Beim musikalischen Programm halten sich die Organisatoren der Hemeraner Bürgerstiftung (Wib), die Unterstützer des Sauerlandparks Hemer und „Musikdirektor“ Martin Niedzwiecki an ein selbst auferlegtes und erfolgreiches Prinzip: Hemers Musikszene kann sich hören und sehen lassen. Wer es nicht glaubt, sollte sich unbedingt selbst von dieser These überzeugen lassen. Anschließend verzaubern die Experten von NICO-Feuerwerk die Gäste mit ihrem feurigem Spektakel: Ihre jetzt veröffentlichte Musikfolge wird das Höhenfeuerwerk nicht nur begleiten, sondern zu einem einzigartigen Konzerterlebnis avancieren lassen.
 

Die lokale Komponente bei seiner Feuerwerksmusik war Siegfried Tomczak besonders ...

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