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Die Gründung

Dass Hemer heute eine Bürgerstiftung hat, ist einer „Schnapsidee“ der drei Gründerväter Ernst-Friedrich „F“ Schulz, Johannes „Keka“ Giebels und Gerd „Männlein“ Böckelmann zu verdanken. Die drei Männer, damals Redaktionsleiter der Westfälischen Rundschau, CDU-Fraktionsvorsitzender und Wachabteilungsleiter, hatten 1997 am Stehtisch beschlossen: „Das darf nie wieder passieren!“. Gemeint war ein Großbrand, der drei Häuser in Schutt und Asche legte und den Betroffenen nicht einmal mehr die nötigste Kleidung ließ.

Gesagt, getan: Ein Jahr später hatten sie die Initiative Wenn's im Leben brennt ins Leben gerufen. Und die war so erfolgreich, dass nach zehn Jahren auch schon wieder Schluss war: Die Unterstützung von Firmen, Vereinen, Kirchen und Privatpersonen war so enorm, dass die WIBler ein neues Ziel angepeilt hatten: Hemer braucht eine Bürgerstiftung.

Die gleiche Idee hatte auch Bürgermeister Michael Esken, der sich seither zunächst als Beisitzer und heute als Stiftungsrat-Vorsitzender bei Wenn's im Leben brennt engagiert. So wurde 2007 aus der formlosen Initiative ein Verein mit unselbständiger Stiftung. 2011 wuchs der Kapitalstock schließlich auf 50.000 Euro an, das Startkapital war beisammen. Im März 2011 gab die Bezirksregierung Arnsberg grünes Licht – und die drei Männer mit der Schnapsidee waren endlich stolze Gründungsväter der Hemeraner Bürgerstiftung.